Allgemeines für die Generation 50+
Schneeräumen
Alle Jahre wieder kommt das Thema auf den Tisch, dass Hausbesitzer oder Bewohner die Bürgersteige vom Schnee befreien müssen. Nur niemand hält sich mehr daran. Es werden von Jahr zu Jahr immer weniger Mitmenschen, die dieser Pflicht nachkommen. Aber ist es ein Wunder? Auch die Städte und Gemeinden drücken sich immer mehr davor, Winterräumdienste einzusetzen. Sie reden sich heraus, dass dafür kein Geld da sei und stellen teure Schilder auf, die darauf hinweisen, dass im Winter nicht gestreut wird. Allerdings darf eine Privatperson so ein Schild nicht aufstellen!
Was machen nun in dieser Zeit die alten Leute, die ja auch einmal einkaufen müssen, um zu leben? So schon wackelig auf den Beinen, müssen sie jetzt nun auch noch mit Glätte kämpfen, was sie noch unsicherer macht. Jeder weiß, wie gefährlich es ist, wenn alte Leute stürzen und sich was brechen. Diese dann anfallenden hohen Kosten gehen zu Lasten der Allgemeinheit, nämlich unserem Gesundheitssystem.
Wie oft haben Sie sich gefragt, wenn Sie bei diesem Wetter alte Menschen unterwegs angetroffen haben, warum sie ausgerechnet an so einem Tag ihre Wohnung verlassen müssen? Aber wissen wir denn, was dahinter steckt? Denken Sie einmal alleine an Arzttermine. Die müssen oft Monate vorher beantragt werden, wer weiß denn dann schon, wie das Wetter sein wird? Das Geld für ein Taxi ist vielleicht nicht vorhanden und der Nachbar von nebenan hat gerade keine Zeit!
Dabei könnte es so einfach sein, wenn jeder ein wenig Rücksicht nehmen würde. Gerade bei jungen Leuten stellen wir die Gleichgültigkeit gegenüber der Räumpflicht vermehrt fest, aber auch Sie und Sie und Sie werden einmal alt und sind dann dankbar für saubere und sichere Bürgersteige. Tun Sie etwas Gutes an diesen Tagen oder sehen Sie es als sportliche Betätigung und kommen Sie Ihrer Pflicht nach. Das kann doch nicht so schwer sein. Stehen Sie einfach etwas eher auf, dann schaffen Sie es zeitlich auch pünktlich zur Arbeit. Ihr alter Nachbar oder Nachbarin danken es Ihnen, und wer weiß, vielleicht revangiert man sich einmal dafür, wenn Sie Hilfe brauchen!