Gesundheit

Safran

Nicht nur die Medizin erinnert sich an alte Techniken und Rezepturen, auch in der Küche halten alte Gewürze und Kräuter nach und nach wieder Einzug. Eines davon ist Safran. Leider wurde dieses Gewürz wegen seines hohen Preises aus vielen Küchen verbannt, dabei macht es das Essen nicht nur schmackhaft, sondern hat auch heilende Kräfte.

Mancher der Generation 50plus kennt noch den Kinderreim mit der Textzeile „Safran macht den Kuchen gel“. Bei unseren Müttern und Großmüttern kam grundsätzlich Safran mit an den Teig, damit er satt gelb aussah. Die sonntägliche „frische“ Suppe bekam wegen des besonderen Geschmacks einige Safranfäden zugesetzt und auch so fand in der Küche unserer Mütter und Großmütter Safran viel Verwertung. So wußten Sie: Safran wirkt appetitanregend und kann Schmerzen lindern, hat einen hohen Anteil von Vitamin B1 und B2 und hilft Kleinkindern beim Zahnen, bei Menstruations- und Verdauungsbeschwerden und ist entzündungshemmend. Allerdings sollten schwangere Frauen das Gewürz nur sparsam einsetzten, da es zu Fehlgeburten kommen kann.

Safran

Safran ist ein Schwertliliengewächs und wächst im östlichen Mittelmeerraum, Iran und Indien. Im antiken Griechenland und in Rom wurde die Pflanze als Färbemittel, als Medizin, als Kochgewürz und sogar als Kosmetik eingesetzt. Jede Pflanze besitzt 3 Fadenähnliche Narben, die getrocknet und verwertet werden können. Da nur diese Teile genutzt werden können, benötigt man für 1 kg des Gewürzes ca. 150.000 Blüten!

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