Beruf und Bildung

Initiativen auf dem Arbeitsmarkt

Die Bundesregierung hat Initiativen ins Leben gerufen, um ältere Menschen wegen ihrer Kompetenzen und Befähigungen in Arbeit zu halten bzw. wieder in Arbeit zu bringen. Zusammen mit der Deutschen Industrie- und Handelskammer wurde ein Projekt "Erfahrung rechnet sich" entwickelt. Hier versucht man in 13 gemeinsam ausgewählten Unternehmen den Nachweis zu erbringen, dass Betriebe mit einer Belegschaft, die aus den verschiedensten Altersstufen besteht, aus betriebswirtschaftlicher Sicht besser dastehen. Eine Broschüre, die über die Erfahrungen und Tipps berichtet, kann unter dem Projektnamen bei der Bundesregierung angefordert werden. Im Internet nachzulesen unter www.bmfsfj.de. Hier finden Sie auch Hinweise zu dem Projekt "Arbeit und Leben", das der Deutsche Gewerkschaftsbund zusammen mit dem Deutschen Einzelhandel ins Leben gerufen hat. In dem Projekt "Pluspunkt Erfahrung" wendet man sich vor allen Dingen an ältere Arbeitnehmer, die von der Arbeitslosigkeit bedroht sind und bietet Weiterbildung und Schulungen an.

Weitere Maßnahmen zur Verbesserung von Beschäftigungschancen für ältere Menschen werden mit dem Programm "Perspektive und Initiative 50plus" angeboten. Hier werden Kombilöhne für Menschen ab 50 angeboten, die vor allen Dingen älteren Arbeitslosen den Anreiz geben sollen, eine Beschäftigung mit niedrigerem Nettoentgelt anzunehmen. Einen Tei der Differenz zum früheren Nettobezug erhalten sie von der Bundesregierung als Zuschuß. Aber auch die Arbeitgeber erhalten für jeden älteren Arbeitnehmer, den sie einstellen, einen Eingliederungszuschuß bis zu 3 Jahren, der bis zu 30 bis 50 Prozent des Arbeitslohns liegt. Sie können dies im Internet unter www.fuer-ein-lebenswertes-land.bmas.de nachlesen.

Unter dem Motto "Erfahrung ist Zukunft" gibt es von der Bundesregierung unter der Rubrik "Gute Arbeit für Ältere" eine Online-Jobbörse, in der sich ältere Arbeit suchende Menschen informieren können. Im Internet unter www.erfahrung-ist-zukunft.de