Freizeit und Kuktur
Die Kunst, kein Egoist zu sein
Die Kunst, kein Egoist zu sein, ist das neueste Buch von Richard David Precht und setzt sich mit einem Thema auseinander, das uns alle angeht. Nie ist es uns Menschen so gut gegangen, wie in der heutigen Zeit. Und doch fehlt da etwas.
Herr Precht hat sich in seinem Buch damit auseinander gesetzt, warum wir Menschen uns alle zu den „Guten“ zählen und alles, was schlecht ist in dieser Welt, auf andere schieben.
Hierzu hat er sein Buch in 3 Teile geteilt:
Teil 1 beschäftigt sich mit der Natur des Menschen, wie ist er in seinem Ursprung: böse, nachsichtig, sozial ? Das Ergebnis ist für uns Menschen nicht schlecht ausgefallen, denn wir möchten von Natur aus gemocht und akzeptiert werden, und sind durchaus bereit, Gutes zu tun, denn das macht uns glücklich und glücklich wollen wir gerne sein.
Teil 2 stellt die Frage, was hält uns Menschen davon ab, gut zu sein? Warum sind wir ohne weiteres bereit, immer den anderen die Schuld zuzuschieben? Dieser Teil klärt uns ohne zu verurteilen über schlechte Eigenschaften in uns auf.
Und Teil 3 bringt die beiden ersten Teile zusammen und setzt sich schonungslos damit auseinander, wie wir unsere Gesellschaft dahingehend ändern können, indem wir das Gute in uns Menschen fördern und das Schlechte klein halten.
Hier wendet er sich auch ganz gezielt an die Generation 50plus. Wir haben ohne unser Dazutun von der guten Zeit profitiert, und es wäre an der Zeit, etwas davon zurückzugeben. Wir müssen in unsere Kinder investieren und hier den Hebel ansetzen. Wir können in die Schulen gehen und Kinder beim Lesen und Schreiben unterstützen. Viele unserer Generation haben keine Enkelkinder und könnten durch Engagement Kinderherzen für sich gewinnen. Sie glauben nicht, wieviel Freude Sie zurückbekommen! Wir können nicht alles von uns wegschieben, wir, die Gesellschaft, dazu gehören Jung und Alt, müssen in unserem eigenen Interesse, die Dinge in die Hand nehmen und werden belohnt werden.
Packen wir’s an! Es wird Zeit zu handeln!